Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Am Rande des Besuchs der bayerischen Wirtschafts- und Verkehrsministerin Emilia Müller in Marktleuthen in der vergangenen Woche überreichten ihr einige Mitglieder der Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn die Resolution, die im vergangenen Dezember in Kornbach vorgestellt worden war.

Gunda Bayreuther aus Selb, Thomas Bergner aus Höchstädt, Gerhard Grießhammer aus Marktleuthen und Marion Wydra aus Selb erklärten der Ministerin, dass mehr als 30.000 Menschen im Laufe der vergangenen acht Jahre das große Ziel der Bürgerinitiative mit ihrer Unterschrift unterstützten: keine Autobahn durch das Fichtelgebirge! Weder das Verkehrsaufkommen noch mangelnde Alternativen seien als Begründung für dieses zerstörerische Bauwerk akzeptabel. Durch eine Region, die inzwischen wegen ihres ausgewogenen Klimas und vieler landschaftlicher Reize für Touristen attraktiv sei, sollte keine weitere neue Trasse führen. Vielmehr müsse man das Ziel haben, den Transitschwerlastverkehr aus der Region heraus zu halten.

"Diese neue Autobahn würde uns zur Transitregion machen," betonte Thomas Bergner. Emilia Müller versprach, das Anliegen der Bürger bei der nächsten Kabinettsbesprechung der Bayerischen Staatsregierung zur Sprache zu bringen.

Soweit das Anliegen der Bürgerinitiative.

Und nun ein Auszug aus dem dazugehörigen Zeitungsbericht der Frankenpost über die Rede von Ministerin Müller:




"Eine besondere Chance für das Fichtelgebirge liege in der Weiterentwicklung des Tourismus. Der Automobilzulieferpark Hochfranken und das Automobiltechnikum Bayern in Hof seien inzwischen Aushängeschilder für die gesamte Region und Anziehungspunkt für nationale und internationale Unternehmungen.

Die Region braucht nach Ansicht Emilia Müllers aber auch eine attraktive Ost-West-Verbindung, die eine Entlastung für Wirtschaft und Bevölkerung bringe und dabei die Naturschutzbelange ausreichend berücksichtige. Eine Verbesserung im Schienenverkehr, so die Ministerin, habe inzwischen das Engagement der private Länderbahn mit Vogtlandbahn und ALEX sowie der „Franken-Sachsen-Express“ gebracht. Sie kritisierte, dass Bundesverkehrsminister Tiefensee für die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Regensburg und Hof sowie Nürnberg und Marktredwitz nichts unternommen habe. „Wir werden aber auch in Zukunft hier nicht locker lassen“, sagte Müller. "




Nun kann sich der geneigte Leser selbst einen Reim drauf machen!
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23.03.2017, 05:13 Uhr

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