Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrsverbandes Nordostbayern konnte Herr Sackmann das Thema Fichtelgebirgsautobahn nicht auslassen. Der Sprecher des Verkehrsverbandes, Herr Bischoff, sieht zur Ost-West-Verbindung zwischen Grenzübergang Schirnding und der A 9 kein Alternative. Und der Herr Staatssekretär betont, man stehe in München voll hinter dem Projekt.

Es ist schon erstaunlich. Der Verkehrsverband fordert für den Ost-West-Verkehr eine Autobahn und für den Nord-Süd-Verkehr eine elektrifizierte Bahnstrecke, mit Anbindung an den Flughafen München. Von der Bedeutung her müßte die Sache genau andes herum laufen. Der Ost-West-Güterverkehr braucht eine voll ausgebaute Eisenbahnstrecke Nürnberg-Prag, vielleicht sogar viergleisig, und nicht eine eingleisige Strecke auf dem Niveau einer Bimmelbahn. Nicht umsonst steht der Ausbau seit Jahren im Ten-T und mit höchster Priorität im Bundesverkehrswegeplan. Die Deutsche Bahn konzentriert sich jedoch auf Prestigeprojekte innerhalb Deutschlands. Hier ist der Bund (als Eigentümer) gefragt, wirklich Nägel mit Köpfen zu machen und steuernd einzugreifen.

Güter gehören nun mal auf die Bahn! Lagerhaltung in LKWs auf der Autobahn ruiniert unsere Infrastruktur, denn ein LKW ruft die gleichen Schäden an Straßen hervor wie 60 000 PKW. Außerdem sind Schienentransporte weit wirtschaftlicher und energetisch effektiver als LKW-Transporte - selbst mit dieselgetriebenen Zügen. Bei der Nord-Süd-Strecke und der Franken-Sachsen-Magistrale hatte in der Vergangenheit die Auslastung im Personenverkehr so weit abgenommen, dass durchgehende Verbindungen eingestellt wurden. Dort reicht offenbar die derzeitige Kapazität aus. Warum also ausbauen?

Der Verkehrsverband Nordostbayern setzt schlicht und einfach die falschen Prioritäten. Und dass die Bayerische Staatsregierung weiter voll hinter der B 303 neu steht, ist doch kein Geheimnis! Nur im Wahlkampf wird das Thema auf ganz kleiner Flamme am Köcheln gehalten, weil man schon merkt, dass die Bevölkerung so garnicht zieht, wenns um die Autobahn geht.

Wir schreiben ihnen ins Stammbuch: der Widerstand endet erst, wenn die Fichtelgebirgsautobahn aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen wurde! Und der wird im Jahre 2013 erneuert. Macht nur so weiter - wir machen auch weiter!

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27.05.2017, 10:08 Uhr

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