Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Leserbrief zum Artikel "Es darf keine Denkverbote geben" im Hofer Anzeiger vom 6. August 2008

Auf die Frage der Interviewerin nach dem schleppenden Fortschritt der Verkehrsverbindungen nach Tschechien lese ich Dr. Friedrichs Antwort: "Deswegen wird es höchste Zeit, dass wir die vierspurige Verbindung von Schirnding zur A 93 vorantreiben, die im Bundesverkehrswegeplan in den "vordringlichen Bedarf" eingestellt ist und deren Notwendigkeit auch niemand bestreitet." Und auf Nachfrage "... meinen Sie jedoch nicht die Fichtelgebirgsautobahn, oder?" sagt er weiter "Nein, gemeint ist das Verbindungsstück zwischen der tschechischen Grenze und der A 93."

Meine Antwort darauf ist ganz klar:

"Herr Dr. Friedrich, versuchen Sie dieses Projekt nicht niedrig zu hängen, dieses Teilstück ist die Fichtelgebirgsautobahn!!"

Die Erhebungen zur Planung wurden vor dem Jahr 2000 begonnen. Bei einem seit vier Jahren stagnierenden Verkehrsaufkommen von etwa 6000 Fahrzeugen pro Tag - auch der LKW-Verkehr hat seit dem Jahr 2004 nicht signifikant zugenommen - sollte man dringend die Notwendigkeit jeglichen Ausbaus hinterfragen! Selbst der Anbau einer zweiten Fahrbahn an die Ortsumgehung Schirnding ist bei diesem Verkehrsaufkommen schlicht und einfach hoffnungslos überzogen. Man erzeugt einen sogenannten Overkill!

Hier sollen mit dem Bau eines Teilstücks einer Straße mit angestrebten maximalen Ausbaustandards „Fakten“ geschaffen werden. Diese Fakten geben dann rechts und links den Maßstab für die anschließenden Trassenteile vor. Ist ein Straßenstück einmal vierspurig, dann ist es leichter begründbar, dass freilich die ganze Straßen vierspurig sein muss, selbst wenn es für den Ausbau keinerlei Bedarf gibt. Ob die Schilder gelb (Bundesstraße) oder blau (Autobahn) sind – diese Straße ist mit einem Querschnitt von 26 m in jedem Fall total überflüssig und extrem zerstörerisch.

Ich kann mich an eine öffentliche Veranstaltung der CSU im Jahr 2001 in Sparneck erinnern, bei der Dr. Hans Peter Friedrich mit den niedrigen Verkehrszahlen auf der B 303 konfrontiert wurde. Seine Antwort damals war "Wenn diese Zahlen stimmen, dann bekommen wir nie eine Autobahn."

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28.07.2017, 04:41 Uhr

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