Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Mit MdL Ulrike Gote und Dr. Reinhard Loske, Bremer Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europa konnte ich heute auf dem Waldstein unterwegs sein. Prof. Dr. Thomas Foken und Prof. Dr. Johannes Lüers zeigten und erklärten die Egebnisse und Funktionen der Messstationen auf dem Waldstein. Unbeachtet von großer Öffentlichkeit wird dort mit akribischer Genauigkeit gemessen, wie sich die meteorologischen Bedingungen auf Luft, Boden, Wasser, Pflanzen usw. auswirken. Foken und Lüers lehren an der Universität Bayreuth "Geoökologie", sie konnten uns anhand viele´r Beispiele die verheerenden Auswirkungen der Schadstoffeinträge zeigen.

Eine sehr interessante Lehrstunde, die uns gezeigt hat, dass unsere Bemühungen bei der Arbeit gegen die Fichtelgebirgsautobahn nicht nachlassen dürfen. Die Forderung nach einer Sperrung des Fichtelgebirges für den Transitschwerlastverkehr ist äußerst sinnvoll und durch die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse abgesichert.

Das Fichtelgebirge - und unsere ganze Region - muss davon ausgehen, dass sich die durchschnittliche Temperatur in den nächsten Jahren um 4 Grad erhöht. Winter mit Frost und Schnee werden immer seltener. Die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich, der Wasserbedarf wird trotz sinkender Bevölkerungszahlen steigen. Uns steht bevor, dass die Landwirtschaft bewässern muss, weil vor allem die Frühjahre trocken werden. Kurze und heftige, regional sehr begrenzte Unwetter werden unsere Abwassersysteme überfordern. Stickoxide aus dem Verkehr bilden mit allen Folgeerscheinungen eine der größten Problematiken. Der Klimawandel hat uns voll im Griff, siehe auch www.uni-bayreuth.de

Wenn die gesellschaftlichen Kräfte nicht gemeinsam mit der Politik ab sofort das Ruder in die richtige Richtung herumreißen, stehen wir vor unvorstellbaren klimatischen und meteorologischen Veränderungen. Alles ist bekannt, einschließlich der Konsequenzen, die man ziehen müsste. Die Professoren haben bereits alle Fakten veröffentlicht und aktualisieren diese immer wieder. Ob Feinstaubbelastung oder Stickoxideinträge, die Auswirkungen auf Mensch, Flora und Fauna - alles ist dokumentiert. Der Verzicht auf Großprojekte wie insbesondere die Fichtelgebirgsautobahn wäre wegweisend und brächte eine grenzüberschreitende Sensibilisierung der Bevölkerung für den Zustand der Umwelt.

Die Erde hat sich in Jahrmillionen immer verändert. Aber noch nie so schnell, so dramatisch und so von Menschenhand beeinflusst wie in unseren Tagen.

Das Foto zeigt eine der Schautafeln mit einem Teil der Foschungsergebnisse.

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28.07.2017, 04:39 Uhr

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