Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Vor kurzem hat das Bayerische Staatsministerium des Innern die neuesten amtlichen Verkehrszahlen veröffentlicht.

Auf der B303 wurde ein drastischer Rückgang des Verkehrs ermittelt. Auf der B303 wurden bei Bischofsgrün pro Tag durchschnittlich nur noch 5317 Kfz ermittelt, davon 1255 LKW. Im Jahre 1993 waren noch 7900 Kfz gezählt worden. Der Gesamtverkehr hat hier also um 33% abgenommen. Noch ein weiterer Vergleich: eine normale deutsche Bundesstraße weist durchschnittlich ca. 10.000 Kfz täglich auf. Das bedeutet, hier fahren auf der B303 nur halb so viele Kfz wie auf einer normalen Bundestrasse. Mit ca. 5300 Kfz hat die B303 das Niveau einer Staatsstraße erreicht.

Auch der Schwerlastverkehr ist bei Bischofsgrün deutlich gesunken. Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich eine Abnahme um 14%. Bei Schirnding auf der B303 zeigt sich dieselbe deutliche Entwicklung. Im Vergleich zu den Vorjahren ging der Gesamtverkehr um 9% zurück auf 5735 Kfz, der Schwerlastverkehr sogar um satte 18% auf nur noch 1411 Lkw.

Ein Hinweis: Diese Zahlen werden von amtlichen Stellen, nicht von der Bürgerinitiative, ermittelt.

Eines wird durch diese Zahlen aber überaus deutlich: der Verkehr kann auf den bestehenden Bundesstraßen abgewickelt werden. Eine neue Autobahn durch das Fichtelgebirge, die zusätzliche Kfz anlocken und nach offiziellen Berechnungen dann über 20.000 Kfz (sprich viermal soviel Verkehr wie jetzt) aufweisen soll, ist absolut überflüssig. Sie würde das Fichtelgebirge zu einer Transitregion wie am Brenner verkommen lassen. Wer aber die letzten Waldzustandsberichte aufmerksam verfolgt hat, hat erfahren, dass die Schadstoffeinträge im Fichtelgebirge gerade aus dem Straßenverkehr bereits heute extrem hoch sind und somit Wald -und letztlich auch Bewohner- überhöhten Belastungen ausgesetzt sind.

Wir fordern daher

  • den sofortigen Planungsstop für die Fichtelgebirgsautobahn/B303neu und
  • die Streichung aus dem Bundesverkehrswegeplan !

Die eingesparten gut 400 Millionen Euro können an anderen Stellen sinnvoller und nützlicher eingesetzt werden.

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23.03.2017, 05:21 Uhr

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