Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Auswertung der Zahlen aller Kraftfahrzeuge

Verkehrsentwicklung auf der B303 seit 1990

In der Tabelle und der Abbildung ist der zeitliche Verlauf der Verkehrsstärke an den Zählstellen der B 303 dargestellt.

Ganz klar dominiert wird das Bild des räumlichen Verlaufs der Verkehrsstärke entlang der B303 von einem sehr ausgeprägten, lokalen Maximum der DTV-Werte bei den Zählstellen 9147 bis 9149 im Bereich von Wunsiedel/Marktredwitz. Diesem Maximum unterliegt eine leichte Zunahme der Verkehrsstärke von Osten nach Westen. Ein Minimum ist an der Zählstelle 9145, am Seehausparkplatz feststellbar. Die Form dieses Verlaufs ist im Laufe der Zeit sehr konsistent. Von der Zählstelle 9145 ausgehend gibt es talwärts nach Westen eine lokal bedingtes, moderates Anwachsen der Verkehrsstärke.

Nach Osten ist das Anwachsen der Verkehrsstärke jedoch dramatisch. An der Zählstelle 9148 betragen die DTV-Werte das 2,5-fache der Werte an der Zählstelle 9145. Dieser Anstieg ist dominiert durch lokalen Quell-und Zielverkehr in Form von PKWs, denn der Güterverkehr ist hier nur um 20% stärker als an der vorgenannten Zählstelle. Diesen ausschließlich lokal sehr hohen Verkehrsstärken wurde bereits Rechnung getragen, denn die Strecke zwischen Marktredwitz und Wunsiedel ist heute schon einbahnig-vierspurig ausgebaut.

Die Verkehrsstärke an der Zählstelle 9145, am Scheitelpunkt der Strecke, definiert die Ver- kehrstärke der Ost-West-Verbindung durch das Fichtelgebirge. Der dort 1995 gezählte DTV-Wert von 6700 Kfz/24h aus BAST (1997) stimmt sehr gut mit dem von Mair (2000) für 1997 angegebenen Wert von durchschnittlich 6800 Kfz/24h überein. Der Anteil des Güterverkehrs lag dabei 1995 bei 14,4%. (BAST 1997). Im Jahr 2000 wurden an der gleichen Zählstelle nur noch 5267 Kfz/24h gezählt, bei einem Güterverkehrsanteil von 23%. Weiter ist die Verkehrsstärke hier auch stark geprägt durch Urlaubs- und Wochenendverkehr, denn in der Urlaubszeit und an Wochenenden fahren hier etwa 25% mehr Fahrzeuge als an normalen Werktagen (BAST 1997).

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26.09.2017, 18:33 Uhr

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