Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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29.10.2006 - Stellungnahme zum Artikel "Fortschritte bei Straßenbau in der Region" Frankenpost vom 26.10.06

In der vergangenen Woche ging es bei der Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn ziemlich hektisch zu:

Die professionellen Falschmelder waren massenhaft unterwegs. Mit falschen Zahlen und Behauptungen wurde versucht, die Bevölkerung für eine neue Autobahn durch unser Fichtelgebirge zu begeistern. Aber wir halten dagegen, und haben folgende Pressemitteilung verbreitet:

Stellungnahme zum Artikel "Fortschritte bei Straßenbau in der Region" Frankenpost vom 26.10.06

In der vergangenen Woche war der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, Georg Schmid, als Gastredner bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrsverbandes Nordostbayern.

In der Berichterstattung befinden sich leider einige falsche Behauptungen, die die Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn so nicht stehen lassen kann.

So ist z. B. in Tschechien nach wie vor nicht geplant, eine Autobahn von Prag nach Schirnding zu bauen. Es werden die Ringstraßen um die größeren Städte ausgebaut (Prag, Karlsbad und Eger), aber zwischen diesen Zentren bleibt die Straße zweispurig. Nachzulesen im Internet: http://www.rsd.cz

Weiterer wichtiger Fakt ist, dass die Verkehrsentwicklung auf der B303 keinesfalls ansteigt. Hier geben offizielle Zahlen des Bundesanstalt für Straßenwesen Auskunft.

Eindeutig kann belegt werden, dass der Ost-West-Verkehr an der Zählstelle 5937/9145 - am Scheitelpunkt der Fichtelgebirgsquerung beim Seehausparkplatz an Straßenkilometer 52,5 - im Jahr 2000 unter dem Wert von 1985 liegt, einem Wert vor der Grenzöffnung nach Osten. Von einem enormen Anstieg des Verkehrs kann wirklich keine Rede sein.

Weitere Zahlen über die Verkehrsstärke an der Zählstelle bei Bischofsgrün, Straßenkilometer 42,4, weisen außerdem nach, dass dort die Verkehrsstärke seit 1993 um mehr als 25% abgenommen hat. Eine Zunahme ist nicht erkennbar.

Die B303 ist zwischen Schirnding und der A93 von großer Bedeutung, aber für den weiteren Ost-West-Verkehr ist sie nahezu bedeutungslos. Selbst im Bundesverkehrsministerium wird dies so gesehen. Denn auf eine seiner immer wiederkehrenden Anfragen im Bundestag zur Ost-West-Verbindung durch das Fichtelgebirge erhielt MdB Dr. Hartmut Koschyk (CSU) als Antwort aus eben diesem Ministerium: "...Hinsichtlich des aus der Osterweiterung zu erwartenden Verkehrs seien in Bayern nur Verbindungen östlich der A93 und der A3 von Relevanz. ...“

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