Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Mit dieser Aussage werden Mitglieder der Bürgerinitiative häufig konfrontiert. Wir nehmen die Aussage ernst, aber sie basiert nicht auf nachvollziehbaren Tatsachen.

Schaut man genau hin, ergeben sich folgende Fakten:

1. Die Wirtschaftsentwicklung der Stadt Hof: Hof liegt nahe der A 9, der A 72 und der A 93. Würden Autobahnen wirklich Einfluss haben auf die Arbeitsplatzsituation einer Region, so müsste Hof eigentlich wirtschaftlich ganz toll ausgestattet sein! Realistisch aber ist Hof in Bayern nur vorne dran, was die Arbeitslosenzahlen angeht. Nirgends gibt es so viele Menschen ohne Arbeit wie in Hof! Dieses Phänomen kann man in vielen ländlichen Gebieten beobachten; Hof ist da kein Einzelfall. Autobahnen bringen nicht zwangsläufig wirtschaftliches Wachstum; wie auch - wenn die Bevölkerung beständig weniger wird.

2. Es gibt genaue Untersuchungen, welche Betriebe sich für Ansiedlungen die Nähe einer Autobahn suchen. Es sind Betriebe, die durch eine Umsiedlung gleichzeitig auch ihre Betriebsabläufe rationalisieren; d. h., sie verlassen ihre Produktionsstätten in der Region und "modernisieren" sich in der Nähe einer Autobahn. Dadurch werden Arbeitsplätze nur verlagert - und gleichzeitig abgebaut.


3. Sehen wir uns die Auslastung und die Art der "Gewerbebetriebe an Autobahnen" an: nicht ausgelastete Hotels, LKW-Waschanlagen und Erotik-Shops, häufig leer stehende Supermarktketten, in denen Billiglohnkräfte arbeiten, und Discotheken, die häufiger insolvent gehen als sie geöffnet sind.

Wollen wir diese Entwicklung im Fichtelgebirge noch einmal wiederholen? Reicht es nicht, dass wir es andernorts vorgemacht bekommen?

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27.05.2017, 10:10 Uhr

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