Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Grüne beantragen umgehenden Planungsstopp

München (27.4.2007/sip). Die grüne Landtagsfraktion fordert den sofortigen Stopp aller Planungen für die umstrittene Fichtelgebirgsautobahn. „Das Projekt ist nicht nur verkehrspolitisch völlig überflüssig, sondern würde auch einen hochsensiblen und schützenswerten Naturraum zerstören“, begründet die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote einen entsprechenden Antrag ihrer Fraktion. Das Fichtelgebirge sei bereits jetzt verkehrstechnisch gut erschlossen und die befürchtete Verkehrslawine durch den Transitverkehr nach Osteuropa habe sich nicht eingestellt. Untersuchungsergebnisse der Regierung von Oberfranken belegten, dass die neue Schnellstraße eine äußerst geringe Verkehrswirksamkeit entfalten würde. „Dies steht in keinem Verhältnis zu den Baukosten und rechtfertigt schon gar nicht die ökologischen Folgen für die Tourismusregion Fichtelgebirge.“ Die notwendigen Investitionen werden derzeit auf mindestens 350 Millionen Euro geschätzt. „Das wäre eine unverantwortliche Vergeudung von Steuergeldern und stünde auch in krassem Gegensatz zu den wirtschaftlichen Interessen der Region“, kritisiert Ulrike Gote.

Die Grünen fordern stattdessen die Staatsregierung auf, den Schwerlastverkehr von der bestehenden Bundesstraße 303 zu verbannen. Dazu, so der Antrag der Fraktion, müsse entweder eine Lkw-Maut erhoben oder die Bundesstraße für den Transit-Schwerlastverkehr gesperrt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Paulmichl,
Pressesprecherin

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