Bürgerinitiative gegen eine Fichtelgebirgsautobahn

Keine B 303 neu durch das Fichtelgebirge!

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Am 12. Mai 2007 veröffentlichte die Frankenpost einen Artikel mit dem Titel

„Mittendrin ausweichen geht nicht mehr“

Für uns ist ganz und gar erstaunlich, was zwischen den Zeilen in diesem Artikel zu lesen steht:

Laut der Aussage von Frau Baurätin Katja Winkler vom Staatlichen Bau­amt Bayreuth zeigte sich bei der Auswahl der Korridore möglicher Trassen, dass es keine Trasse durch das Fichtelgebirge gibt!

Denn „Auf ver­bliebenen 125 Quadrat­kilometern wurden schließlich die drei besten von den schlechten herausgefiltert, …“

Im Klartext: Alle betrachteten Korridore sind un­ge­eig­net.

Das wird auch sofort klar, wenn man sich die Karte der Raum­wi­der­stände ansieht. Das Fichtelgebirge verträgt keine neue Trassenschneise. Und das wissen auch ganz offensichtlich die Planer.

Wird der Planungsauftrag, den man zu haben meint, auch noch durch die Bedingung der Kostenminimierung bestimmt, dann wird das Ergebnis fatal. Kostenminimierung erreicht man nämlich mit der kür­zesten Verbindung von Schirnding zur A9. Damit landet man dann prompt, wie schon 1938, bei einer Trasse Streitau – Eger.

Sollten die Planer in siebzig Jahren nichts dazu gelernt haben?

Auch der Ansatz den Verkehr „im Fichtelgebirge zu bündeln“ richtet mehr Schaden als Nutzen an.

Zum Beispiel Weißenstadt: Dort würden nach dem Bau einer B 303 neu laut der Prognose des Bauamtes mehr schwere Lkw fahren, als man heute insgesamt Fahrzeuge zählt!

Wenn Frau Winkler meint, sie werde „auf jeden Fall die Bevölkerung“ einbinden, dann kann das für alle Bürger des Fichtelgebirges nur bedeuten, sich gegen diese aberwitzigen Planungen ent­schieden zur Wehr zu setzen!

Wir tun das seit sieben Jahren; und wir werden nicht lockerlassen, bis dieses Gespenst Fichtelgebirgsautobahn vom Tisch ist!

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28.07.2017, 04:43 Uhr

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